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40 Jahre Jugendfeuerwehr Löschbezirk Aschbach, eine Erfolgsgeschichte!

 

Bereits vor 40 Jahren übernahmen engagierte Feuerwehrkameraden mit Weitblick und dem richtigen Umgang mit jungen Menschen die wichtige Aufgabe,

dauerhaft den Feuerwehrnachwuchs für den Löschbezirk und somit den Brandschutz im Ort zu sichern.

Bereits bei der Gründung 1972 war die Jugendfeuerwehr mit 16 Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren sehr gut aufgestellt.

 

Es ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich, dass die freiwilligen Feuerwehren ausreichend mit Nachwuchs besetzt werden können.

Dieses Problem gibt es in Aschbach zum Glück nicht und das ist nicht zuletzt ein Ergebnis der 40 jährigen erfolgreichen Nachwuchsarbeit der vielen Jugendwarte im Laufe der Jahre.

Im Jubiläumsjahr zählt die Jugendfeuerwehr 32 Mitglieder im Alter zwischen nunmehr 8 und 16 Jahren,

und ist somit die Mitgliederstärkste im Bereich der Feuerwehr der Stadt Lebach.

 

Was macht die Aschbacher Jugendfeuerwehr so attraktiv? die Zeltlager, der Kontakt zu anderen Jugendlichen, der Gemeinschaftssinn?

Mit Sicherheit auch, aber noch mehr: "Wir können mit Stolz behaupten, in unserer Freizeit etwas sinnvolles zu tun".

Die Jugendarbeit in der freiwilligen Feuerwehr spielt aber auch eine wichtige Rolle im Gemeindeleben, weil: sie Alternativen zum virtuellen Angebot unserer Medien- und Spaßgesellschaft,

der Vielzahl von anonymen Netzwerken und Internet aufzeigt, sie soziales Miteinander vermittelt, und weil man bei der Feuerwehr lernen kann, dass eigenes, freiwilliges, uneigennütziges Handeln unserer örtlichen Gemeinschaft nicht nur hilft, sondern zugleich auch enorm viel Spaß machen kann.

 

Im Rahmen des diesjährigen“ Tag der offenen Tür“ des Löschbezirk Aschbach am 16. und 17.05.2012 begeht die Jugendfeuerwehr ihr 40 Jähriges Jubiläum.

Das Highlight der Feierlichkeiten wird die für Donnerstagnachmittag geplante „heiße“ Übung unserer Jugendlichen im Bereich des Gerätehauses sein, hier werden sie ihr Können eindrucksvoll den Zuschauern unter Beweis stellen.

 

Aus Anlass des Jubiläums findet auch der diesjährige Leistungsmarsch der Jugendfeuerwehren der Stadt Lebach im Herbst in Aschbach statt.

 

 

 

 

 

Bericht der Saarbrücker Zeitung vom 23.04.2012

 

 

 

 

Feuerwehr zu Besuch in der Kita

 

Feuer übt auf Kinder eine magische Faszination aus. Der sorglose und nicht geschulte Umgang mit Feuer führt jedes Jahr aufs Neue zu vielen

Brandopfern und Sachschäden in Milliardenhöhe. Grund genug, bereits den Vorschulkindern den richtigen Umgang mit Feuer beizubringen sowie

auf die besonderen Gefahren hinzuweisen.

 

Auf Einladung besuchte die Freiwillige Feuerwehr Aschbach die Wackelzahnkinder in der Kindertagesstätte Aschbach.

Mit den Kameraden Hubert Schön und Frank Heinrich standen den Kindern zwei sehr erfahrene Feuerwehrmänner Rede und Antwort.

 

Spielerisch wurde den Kindern nicht nur die Feuerwehr "näher" gebracht, sie lernten vor allem auch die Gefahren und das Verhalten im Brandfall

sowie den richtigen Umgang mit Streichholz und Kerzen kennen. Praktisch geübt wurde auch das richtige Absetzen eines Notrufes mittels Telefon,

jedes Kind durfte die Feuerwehr anrufen und eine vorgegebene Einsatzlage schildern.

 

Der „Feuerwehrkasper“ erklärte dann in einem Film noch einmal all die Dinge, die zuvor von den Feuerwehrmännern erzählt wurden.

Nach all den Ausführungen stand noch ein weiteres Highlight an, die Fahrt mit den Feuerwehrautos zum Gerätehaus, dort angekommen wurde den

Kindern die Ausrüstung und der Schulungsraum in dem die Feuerwehrfrauen und -männer die Schulbank drücken gezeigt.

Anschließend ging es pünktlich zum Mittagessen wieder zurück in die Kita.

 

Mit dem Abschluss dieses Besuchen stehen den Bürgerinnen und Bürgern zwanzig weitere ausgebildete und mit Urkunden ausgestattete Brandschutzdetektive zur Verfügung.

 

Immer wieder gerne Unterstützt die Feuerwehr bei der Ausbildung im vorbeugenden Brandschutz unserer Kinder und bedankt sich für die Einladung zu den Wackelzahnkindern.

 

25.03.2012
 
 
 
 
 
 
Nicht immer geht’s bei der Feuerwehr heiß her, manchmal ist es auch eiskalt!
 
Aktuelle Temperaturen im Minusbereich, sowie die Kälteperioden der vergangenen Wochen animieren zum Schlittschuh laufen oder Hockey spielen auf zugefrorenen Eisflächen.
Doch fast immer besteht das Risiko, dass durch Strömungen, Einläufe usw. das Eis eine oft sehr ungleichmäßige Tragfähigkeit besitzt.
Das Eis gibt nach - man bricht ein. Panische Reaktionen, Schockzustände, Unterkühlung und der damit verbundene Kräfteschwund können leicht zum Bewusstseinsverlust,
und unweigerlich zum Ertrinken führen. Bereits nach wenigen Minuten lähmt das eisige Wasser den Körper und schränkt die Bewegungen so ein,
dass jeder Selbstrettungsversuch scheitert. Die Zeit, die den Rettern bleibt, ist kurz. Es gilt die Ruhe zu bewahren und überlegt zu handeln.
 
Um auch bei solchen Einsatzlagen für den Ernstfall optimal vorbereitet zu sein, führt der Löschbezirk Aschbach wenn es die Wetterlage erfordert Übungen durch,
 bei denen die Rettung von im Eis eingebrochenen Personen trainiert wird. Aus diesem Grund trafen sich die Kameraden am Donnerstagabend zahlreich zu der kurzfristig durch die Löschbezirksführung angesetzten Übung, am Fischweiher des Angelsportvereins um unterschiedliche Rettungsszenarien durchzuspielen.
Dabei simulierte unser Dummy
„Patrick eine im Eis eingebrochene Person, die von den Wehrleuten gerettet werden musste.
Hierbei setzten die Feuerwehrmänner verschiedenste  Geräte ein, von der Steckleiter über einen mit Luft gefüllten Feuerwehrschlauch bis hin zu Schiebeleiter und Krankentrage.
Nicht nur für die Feuerwehrleute war es wieder eine lehrreiche Übung, auch der eine oder andere Zuschauer beobachtete interessiert die Rettungsmaßnahmen der Feuerwehleute.
Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle beim ASV Aschbach der es uns  Sommer wie Winter ermöglicht unsere Einsatzbereitschaft an ihrer Weiheranlage zu trainieren.
 
 
12.02.2012