Berufsfeuerwehrtag 2012 der Jugendfeuerwehr Aschbach

Vom 29.09.-30.09.2012 führte die Jugendfeuerwehr Aschbach ihren 5. Berufsfeuerwehrtag durch.

Der Dienst begann um 9 Uhr am Samstagmorgen mit einem ausgiebigen, gemeinsamen Frühstück der Jugendfeuerwehrkameraden. Nachdem dieses abgeschlossen war, fand die Einteilung der Kameraden auf die einzelnen Fahrzeuge statt.

Zum ersten Mal wurde auch eine eigene Einsatzzentrale im Gerätehaus eingerichtet und von den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr 24h lang  besetzt. Dort liefen  alle Notrufe bzw. Einsätze ein und wurden auch dokumentiert.  Hierbei wurden die Jugendlichen damit beauftragt, selbstständig Fahrzeuge in den Einsatz zu disponieren und den Alarm für die Besatzung auszulösen.

Am späteren Vormittag fand dann auch der erste Unterricht für die Jugendfeuerwehr statt. Thema war der neue Digitalfunk.

Kurze Zeit darauf ging in der Einsatzzentrale der erste Notruf ein.
Es wurde gemeldet, dass eine größere Menge Öl auf dem Weiher schwimmen würde.
Von den Kameraden der Einsatzzentrale wurde der LF 10/10 mit dem Einsatz beauftragt.

Vor Ort stellte der Einsatzleiter des LF 10/10 fest, dass die Ölmenge, welche mittels Tischtennisbällen simuliert wurde, so groß war, dass der Einsatz nicht allein von der Besatzung des LF 10/10 bewältigt werden konnte. Daraufhin wurden der MTW und das MZF zur Einsatzörtlichkeit nachgefordert.
Zusammen mit allen Einsatzkräften wurde eine Ölsperre auf dem Weiher errichtet und das Öl letztlich vom Weiher entfernt.

Zurück am Gerätehaus wurde die Einsatzbereitschaft aller Fahrzeuge wieder hergestellt und der Einsatz bei einem gemeinsamen Mittagessen nachbereitet.

 

Am Nachmittag standen weitere Übungen auf dem Dienstplan der Jugendfeuerwehr. Doch diese wurden aufgrund eines weiteren Einsatzes unterbrochen.
Dieses Mal wurde ein Waldbrand am Schillingswald gemeldet.

Von der Einsatzzentrale aus, wurden alle drei Einsatzfahrzeuge zur Örtlichkeit entsandt.

Vor Ort wurde allerdings festgestellt, dass es sich lediglich um einen böswilligen Alarm handelte und der Einsatz der Feuerwehr nicht von Nöten war.

 

Nach den aufregenden Einsätzen stand nun für die Jugendlichen Freizeit auf dem Plan.

Gegen 16.30 Uhr lief ein erneuter Einsatz bei der Feuerwehr ein. 
Hierbei wurde ein Feuer in der Nähe einer Lagerhalle gemeldet. Über die Größe des Feuers konnte der Mitteiler jedoch keine Angaben machen.

Für diesen Einsatz wurde der Alarm für die Besatzungen aller drei Fahrzeuge ausgelöst.
Am Einsatzort konnte eine große Menge brennender Unrat festgestellt werden.
Dieser konnte auch mittels massiven Einsatzes von Wasser nicht gelöscht werden, sodass ein leichter Schaumteppich über die Brandstelle gelegt werden musste. Auch wurde eine Wasserversorgung über eine Wegstrecke von 60 Metern aufgebaut, um die Wasserversorgung sicherzustellen.

Nach Beendigung des Einsatzes galt es, die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder herzustellen. Alle Einsatzmittel, welche mit dem Löschschaum in Berührung gekommen waren, mussten von diesem gereinigt und wieder in die Autos verladen werden.

Nach einem gelungenen Abendessen wurden die Jugendfeuerwehrkameraden gegen 20 Uhr zu einem erneuten Einsatz alarmiert.

Dieses Mal wurde die Einsatzzentrale über einen Brand des Sportlerheimes des SV Aschbach in Kenntnis gesetzt.

Auf der Anfahrt zur Brandörtlichkeit rüstete sich er Angriffstrupp des LF 10/10 mit Atemschutz aus.
Vor Ort stellte sich allerdings heraus, dass nicht das Gebäude brannte, sondern eine größere Wiese hinter dem Gebäude.
Schnell war die Aufgabenteilung klar. Als ersteintreffendes Auto kümmerte sich die Besatzung des LF 10/10 um die Brandbekämpfung. Die Besatzung des MFZ wurde mit dem Aufbau einer Wasserversorgung zum LF beauftragt. Die Kameraden des MTW befassten sich mit der Verkehrssicherung, da eine 200 Meter lange Schlauchleitung von einem nahe gelegenen Weiher, über die Straße zum LF 10/10 gelegt werden musste. Aufgrund der vorherrschenden Dunkelheit musste die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden. Diese Aufgabe wurde ebenfalls von den Einsatzkräften des MZF und des MTW übernommen.

Nach ca. 2 Stunden Einsatzdauer und anschließender Einsatznachbereitungen waren die Kräfte der angehenden Feuerwehrmänner ziemlich erschöpft, sodass sich fast alle auf die Nachtruhe freuen konnten.

Die Nachtruhe wurde in den frühen Morgenstunden noch einmal kurz gestört, denn die Jugendwehrkameraden mussten noch einmal zu einem Mülleimerbrand ausrücken.
Doch trotz der noch bestehenden Müdigkeit, wurde dieser Einsatz auch professionell von den jungen Kameraden abgehandelt.

Nach anschließendem Frühstück war der Jugendfeuerwehrtag für die angehenden Feuerwehrkameraden beendet und sie konnten in ihren wohlverdienten Feierabend entlassen werden.

 

Ein Großer Dank gilt allen Helfer und Helferinnen, die zum Gelingen dieses tollen Tages beigetragen haben. An dieser Stelle ein herzliches „GUT SCHLAUCH !!“